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Pressemitteilung von: BAG two in one Lesben-, Schwulen & Transenpolitik bei der PDS
PDS entschuldigt sich bei Lesben und Schwulen der DDR
Zur Annahme des Antrages "Liebe achten. Entschuldigung bei Lesben, Schwulen und Transsexuellen" durch die Delegierten des Münsteraner PDS-Parteitages erklären die SprecherInnnen der Bundesarbeitsgemeinschaft Two in One Lesben,- Schwulen- und Transenpoltik bei der PDS, Christina Schenk, Berlin und Ralf Simanowski, Hann.Münden:
Die Entschuldigung kommt spät aber nicht zu spät. 10 Jahre nach dem Ende der DDR entschuldigt sich die PDS bei den Lesben und Schwulen, die in der DDR wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert, pathologisiert, bespitzelt, kriminalisiert und - direkt oder indirekt - zum Verlassen des Landes gezwungen wurden.
Die PDS signalisiert damit gegenüber allen Lesben und Schwulen, daß sie ihre besondere Verantwortung gegenüber der Geschichte der DDR ernst nimmt. Sie erhöht damit die Glaubwürdigkeit ihrer heute erhobenen Forderung; daß niemand wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf.
Die Delegierten begrüßten zugleich die von der PDS-Bundestagsfraktion vorgelegten Anträge zur Rehabilitierung und Entschädigung derjenigen, die in der NS-Zeit und darüberhinaus vor allem in der BRD-Nachkriegszeit wegen ihrer sexuellen Orientierung nach Paragraf 175 strafrechtlich verfolgt wurden.
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