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Bericht zum Frauenschwoof in Bochum

Der allmonatliche Schwoof für Frauen im Ruhrgebiet ist ein sehr beliebter Ort geworden, wo Frau sich ungeniert zeigen kann.

Drum Berichten wir über den Schwoof mit Kritik und Anreiz damit ihr lieben Frauen wisst, wo was Gutes abgeht.

Der heutige Bericht ist vom Schwoof in Bochum/Langendreer.

Für Ortsunkundige werden wir am Ende eine kleine Wegbeschreibung anhängen, die es Euch ermöglichen soll, auch dort hin zu finden von dem wir schreiben.

Es ist zu empfehlen Fahrgemeinschaften zu bilden, da wie bei jedem Schwoof ein absoluter Parkplatzmangel herrscht, was wir immer wieder und leider in negativer Weise feststellen.

Aber das nur am Rande.

Wie bei jeder Veranstaltung wird man auch hier am Eingang von zwei netten Damen empfangen und bezahlt mal erst ein paar Mark Eintritt, nicht zu vergessen den schönen Stempel (ähnelt schon etwas an Tattoo), womit man dann ein Andenken an den schönen Abend für Tage hat, da dieser sich nur schwer wieder entfernen lässt.

Endlich drinnen, macht der Raum eher einen Eindruck wie in einer Dunkelkammer, (daher für Frauen die „suchen", die sollten sich eine Taschenlampe mitnehmen) welches das Sehvermögen am Anfang erschwert.

Hat man sich dann an die Lichtverhältnisse gewöhnt, wird man direkt mit einer bizarren Musik berieselt, die wie wir festgestellt haben, nicht den üblichen Schwoofs angepasst ist. Sie ist sehr abwechselungsreich, von Grunge bis hin zu den Neuerscheinungen in den Charts.

Doch wer viel tanzt hat auch mächtig Durst, wo ich sagen muss dass hier die Auswahl an antialkoholischen Getränken wie auch an alkoholischen sehr gut bestückt ist. Und wer gerne Fruchtcocktails trinkt, für den gibt es eine etwas kleiner aufgemachte Bar.

Diese steht zwar direkt neben den Toiletten, was wir nicht grade als positiv sehen, aber aus Platzgründen war dieses wohl nicht anders machbar.

Thema Toiletten, na ja sie lassen sehr zu wünschen übrig, da sie viel zu klein und viel zu unsauber sind. Dafür wird man mit einer eher orientalisch klingenden Musik im Hintergrund zur Warteruhe beruhigt. An Toiletten und Handtuchpapier wird drastisch gespart, so dass Frau nur die Möglichkeit an ihrer eigenen Hose zum Abfrottieren bleibt. Hat man diesen Gang erledigt, schaut man sich noch etwas um und da ist er auch, der kleine Frauenbuchladen im Schwoof.

Es gibt eine gutgemischte Auswahl an Lesestoff und dabei Flyer und Broschüren.

Wem das alles zu langweilig erscheint, kann sich in den etwas höher gelegenen Gefilden das ganze Spektakel von oben betrachten.

Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich etwas zurückzuziehen, um mit der Geliebten oder neuen Bekannten in Ruhe zu plaudern.

Sollte es Euch allerdings zu laut sein empfehlen wir Euch, nach draußen in das danebenliegende Restaurant zu gehen.

Die Atmosphäre dort ist sehr ruhig und vom Erscheinungsbild schlicht und etwas rustikal.

Dort kann man nicht nur was trinken, es gibt auch eine kleine Auswahl an Speisen, die allerdings nicht immer, grade wenn es spät geworden ist, zu bekommen sind.

Aber als Alternative für ruhigere Minuten der ideale Platz.

So nun habt ihr einen kleinen Überblick bekommen und wir hoffen, dass es Euch dort genauso gut gefällt wie uns. Solltet ihr trotzalledem Kritik haben, bezüglich des Schwoofs, schreibt uns bitte, denn nur so können wir versuchen, was dran zu ändern.

 

Claudia

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Stand: 14. April 2000