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Diskriminierung
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Frauen und Lesben im Joballtag

Der Alltag und die Problematik der Frauen und Lesben am Arbeitsplatz.

Immer wieder hört man die Worte „Diskriminierung „ und „Mobbing".

Sei es am Arbeitsplatz unter Kollegen oder im privaten Bereich unter Freunden, wo oft darüber geredet wird, weil es einen gerade betrifft. Dort hofft man dann, Hilfe zu bekommen was meistens daran scheitert, dass es keiner sieht oder nicht ernst genug genommen wird.

Und was macht dann der jenige der diskriminiert wird „schweigen".

Denn meistens sind es Frauen, die diskriminiert werden, denn sie stellen heute immer noch in der Gesellschaft das schwächere Geschlecht dar.

Aber nicht nur Frauen an sich werden diskriminiert, nein auch gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Farbige und Ausländer haben es heute immer noch sehr schwer.

Sie alle werden diskriminiert, aber wir wollen uns hier um die „Frau" kümmern, das immer noch oder auch nicht schwache Geschlecht?

 

Was genau ist „Diskriminierung"???

Unter Diskriminierung verstehen wir Ausgrenzung, Benachteiligung, Ausschließung.

Dies Bedeutet „unterscheiden".

Die Merkmale, nach denen unterschieden wird, können allerdings zu ungerechten Benachteiligungen führen, das heißt wenn Menschen z.B. wegen der Haarfarbe unterschiedliche Löhne erhalten würden.

Bei der Frau ist es eigentlich ganz einfach, denn mal ganz ehrlich, wer liebt nicht den tollen wollüstigen und satten „Busen"?

Und welcher Mann findet es nicht toll, einer Frau hinterher zu gucken oder auch zu pfeifen?

Und da passiert es gerade am häufigsten, dass der Menschenverstand bei manch einem Mann versagt und ganz spontan die Frau sexuell belästigt wird.

Denn auch dieses ist eine verdeckte Form der Diskriminierung. Sexuelle Belästigung ist keine individuelle Angelegenheit einiger weniger Frauen, sondern eine stark verbreitete Form der Diskriminierung von Frauen in der Lohnarbeitswelt.

Konkret fällt darunter:

· Jedes unerwünschte Berühren, Betätscheln und Befingern

· Anzügliche und beleidigende Bemerkungen, Witze und Sprüche

· Obszöne und kompromittierende Aufforderungen

· Zeigen pornographischer Bilder

· Aufforderungen zu sexuellen Gefälligkeiten oder Handlungen

· Tätliche Bedrohung und anderes mehr

Was schließen wir daraus???

Sind wir Frauen doch zu sehr das schwächere Geschlecht, dass wir uns so was bieten lassen müssen? Nein weiß Gott nicht,

denn wenn Frau NEIN sagt meint sie NEIN.

Dieses ist aber nur ein Fallbeispiel dafür, was nicht heißen muss, das jede Frau am Arbeitsplatz durch sexuelle Belästigung diskriminiert wird.

Dieses ist aber die häufigste Form der Diskriminierung und ich kann der Frauenwelt da draußen nur einen guten Tipp mitgeben.

Solltet ihr merken, dass ihr sexuell belästigt werdet, stellt denjenigen zur Rede nötigenfalls sollte die Sache vor Gericht zu klären sein. Wem das zu kostspielig ist oder sich nicht traut den Täter zur Rede zu stellen, empfehle ich mit dem Partner oder einer sehr guten Bezugsperson (Eltern, Freundin) darüber zu reden und gemeinsam den Täter zur Rede zu stellen. Hilft dieses nicht wäre darüber nachzudenken, ob es nicht sinnvoller wäre den Arbeitsplatz zu wechseln.

Hier jetzt noch ein paar Adressen die ich für Betroffene rausgesucht habe an die Ihr Euch mit gutem Vertrauen wenden könnt.

 

Frauen helfen Frauen e.V. Beratungsstelle Minden

Pöttcherstraße 34

(Eingang Gustav-Radbruch-Straße)

32423 Minden

Telefon: 0571 - 20 702

Fax: 0571 – 20 760besteht seit: 1982

Ansprechzeiten: Telefonische Beratung und Terminvereinbarung

mo –fr von 9 bis 12 h

Vorstandsfrauen/Mitarbeiterinnen:

Brigitte Ulbrich und Sigrid Münnichow

 

Frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V.

Ansprechzeiten: montags 16 – 19 h

Mitarbeiterin: Eva Bujny

Anschrift:

Ackerstr. 144

40233 Düsseldorf

Telefon: 0211 - 68 68 54

Fax: 0211 – 67 61 61besteht seit: 1984

E-Mail: triade@connecta.woman.de

 

Derzeit liegt ein Entwurf für ein Antidiskriminierungsgesetz vor, der das bereits bestehende Diskriminierungsverbot in sofern erweitern soll, dass Diskriminierung homosexueller Frauen und Männer in Arbeit und Beruf erschwert wird.

 

 

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Stand: 14. April 2000