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dEnAzm <a href="http://qbdsrwinobpr.com/">qbdsrwinobpr</a>, [url=http://bkgmflqqcgam.com/]bkgmflqqcgam[/url], [link=http://xxzpkwmntjze.com/]xxzpkwmntjze[/link], http://umriyjiglerm.com/ Hier möchte ich endlich einmal schreiben, was ich schon lange los werden möchte. Ich
bin 22 Jahre alt, lebe mit meiner Freundin seit fast 3 Jahren zusammen in einer Großstadt
in der Pfalz. Ich bin sehr glücklich, ich habe einen Job eine Wohnung und ein lesbisches
Leben. Noch vor 4Jahren war ich kurz davor zu sterben... Schon immer merkte ich, (wie
viele von uns) dass mit mir etwas nicht zu stimmen scheint. Im Kindergarten war ich ein
richtiger "Racker", kam immer verdreckt nach Hause, da ich lieber draußen mit
den Jungs "räuberte" als in der Puppenstube Tee zu trinken. Mädchen zu sein
empfand ich eher als Belastung. Besonders an Feiertagen. Ich wurde mit Schleifchen im
Haar, Röckchen, total krazige Strumpfhosen und Lackschuhe herausgeputzt, mein Bruder
durfte Hosen und Hemd anziehen (ich hasste ihn dafür). Für ihn hatten wir immer
"Räubersachen" mit, für mich nie!! Daher kam es, dass ich schon früh den
Unmut meiner Eltern hervor rief, da ich ja trotz feinem Kleidchen mitgetobt habe. Meistens
endete das mit einem nie mehr zu behebenden Schaden an der Garderobe. Meine Eltern waren
verzweifelt und hofften inständig, dass sich mein so unmädchenhaftes Verhalten ändern
würde sobald ich älter war. Doch schon wieder war die Enttäuschung groß: In der
Schule hatte ich beste Noten in den "männlichen Fächern" Mathematik,
Naturwissenschaften, Deutsch, Sport, und Musik. "Weibliche Fächer" wie
Fremdsprachen, Bildende Kunst und Hauswirtschaft dagegen waren katastrophal! Ganz zu
schweigen von meinem Outfit. (Ich erwähne das hier immer wieder, da meine Mutter eine
sehr feminine Boutique Verkäuferin ist, die sich schämt wenn sie sieht wie ihre Tochter
rumläuft). Mit 14 Jahren dann kam der Wendepunkt in meinem Leben direkt in einer
Schlucht hinunter. Da meine Eltern Schulden hatten musste meine Mutter nun ebenfalls
ganztags Arbeiten gehen, mein Bruder und ich mussten zu unseren streng katholisch
gläubigen Großeltern ziehen. Natürlich passte ich so gar nicht in ihr Weltbild einer
gottesfürchtigen, ehrbaren Frau die einem Manne Untertan ist. Dies sollte sich ändern,
notfalls mit Gewalt. Sie haben ihren Grundsatz wahr gemacht. Gürtelschläge, Hungern und
in den Keller sperren waren noch die geringsten Strafen! Auswendig lernen der 10 Gebote
und der Stellen der Bibel an denen steht wie sich eine Frau verhalten soll, Kochen,
putzen, waschen, ankleiden, etc. gehörte ebenfalls zu meiner "Erziehung". Jedes
Wiederwort wurde im Keim erstickt. Ich wurde immer verschlossener, trauriger, aggresiver,
einsamer... Bis ich S. kennen lernte! Sie war Messdienerin, genau wie ich. Ich spürte
jedes mal ein Kribbeln im Bauch wenn ich sie sah. Ich wollte sie berühren, sie
streicheln, mein Verlangen ihr nah sein zu dürfen war fast unerträglich. Täglich buhlte
ich um ihre Freundschaft und ich bekam sie! An jenem Tag schrieb mir S. einen Brief, dass
ich ihre beste Freundin geworden bin, ja schon fast eine Schwester. Ich war happy, und da
ihre Eltern auch sehr gläubig waren hatten meine Großeltern auch nichts dagegen wenn ich
mit ihr loszog, oder bei ihr übernachtete. Sie dachten sogar, sie hätte einen guten
Einfluß auf mich. Ich hatte die ersten richtig glückliche Wochen meines Lebens. S.
fühlte nicht so stark wie ich, dass war mir bewußt, aber ich dachte mir nichts dabei,
denn schon von jeher, fühlte ich mich zu meinen besten Freundinnen hingezogen. (mit 6
wollte ich sogar meine Freundin K. heiraten) Dann bekam S. ihren ersten Freund. Ein Rivale
in meinen Augen, und immer öfter hatte ich Eifersuchtsanfälle, die beinahe unsere
Freundschaft gekostet hätten. Sie sagte zu mir, was ich bräuchte, wäre auch einen
Freund. Also nahm ich mir einen (Jungs hatte ich genug die was von mir wollten) Ma. war
ein etwas naja "dümmlicher" Kerl, 6! Jahre älter als ich und genau der
Richtige um mit S. und ihrem Freund "abzuhängen". Jetzt hatte ich wieder ein
neues Thema mit ihr: Unsere Freunde (und unsere Harmonie war schlagartig wieder
hergestellt). Natürlich war ich noch eifersüchtig auf IHREN Kerl, (besonders wenn ich
hörte was er alles mit ihr machen durfte) aber ich schluckte und machte das Gleiche mit
Ma. (zur Erklärung: Nur Petting)´ Ich schwärmte ihr ebenso vor, wie sie mir, aber in
mir sah es anders aus: Ich fühlte mich nicht wohl, wenn er mich berührte, kitzelte es
und war überhaupt nicht so erotisch wie bei S.. Erst dachte ich: Naja, das ist eben so,
wenn man denjenigen nicht liebt. Aber irgendwann wurde es nur noch unerträglich mit ihm
zusammen zu sein. Ich machte Schluß, und hatte endlich wieder das Gefühl frei zu atmen.
Gleichzeitig fingen die Probleme mit S. wieder an. Diesmal hatte ich mit ihrem Freund
öfter Streit. Er fühlte sich von mir bedroht, hatte er einmal gesagt. Dann sagte er mir
den Kampf an. Um mich loszuwerden, hetzte er ihre Eltern auf mich, die warfen mich aus dem
Haus. S. sah ich immer seltener, sie musste ihre Messdienerplanung ändern lassen, damit
sie nicht mehr mit mir zusammen diente, und sie ging mir aus dem Weg. Dann traf ich S. in
der Stadt, allein! Ich ging zu ihr, sprach sie an, weinte, wollte wissen wieso! Und sie
sagte nur: "Du bist eine Lesbe, weißt du das?! Ich will mich nicht anstecken, es
wäre besser du lässt dich nicht mehr blicken und wir schweigen darüber, OK?" Ich
war wie vom Donner gerührt. Ich stürzte heulent nach Hause, ich war so voll Schmerz und
Zorn, dass ich blind vor Tränen in unseren Vertrauenslehrer reingerauscht bin. Der fing
mich auf und hielt mich fest und ließ mich erst wieder los, bis ich ihm alles erzählt
hatte. Es tat gut, zu erzählen! Nachdem ich geendet hatte fragte er: "Und bist
du´s?" Zuerst stritt ich alles empört ab, doch in meinem Kopf begannen sich die
Rädchen zu drehen. Auf dem nach Hause weg beschloss ich dem netten Lehrer einen Brief zu
schreiben und in den Kummerkasten unserer Schule zu werfen wenn ich zu einer Antwort auf
seine Frage käme. Noch am gleichen Abend schrieb ich: "Ja ich bin lesbisch" auf
einen Zettel, der in meiner Jeans verschwand. Am nächsten morgen brauchte ich 5 Anläufe
um zum Kummerkasten zu gehn. Doch immer kurz davor kamen irgendwelche Typen dazwischen und
der Zettel blieb in meiner Hose. Das war der schlimmste Fehler meines Lebens. Meine
Großmutter hatte nämlich am nächsten Tag Jeanswäsche und der Zettel fiel ihr in die
Hände. Nach sovielen Gürtelschlägen, dass ich fast ohnmächtig wurde und nach mehreren
Ohrfeigen, dass ich halb taub war schleiften sie mich zu unserem Pfarrer um mir die
Beichte abzunehmen. Unser Pfarrer war ein strenger alter Mann. Er wird sich aufgegeilt
haben an meiner Geschichte, schwitzend und mit großen, gierigen Augen sah er mich danach
an. Dann rief er meine Großeltern rein und sagte ihnen, dass mir mit Fasten und Beten
nicht mehr zu helfen sei. Er kenne da eine Gruppe bibeltreuer Psychologen, die sich
solcher verirrten Schäfchen wie mich annehmen und sie wieder zu brauchbaren Menschen
formen. Meine Eltern bräuchten davon nichts zu wissen, damit sie sich nicht noch unnötig
sorgen. Außerdem so schärfte man mir ein, würden sie mich verstoßen, ich sollte froh
sein, dass mir geholfen wird. Und wie mir geholfen wurde. Jeden Nachmittag musste ich in
diese Gruppe. Sie redeten auf mich ein was für Konsequenzen mein Lesbisch-Sein hätte,
ich bekäme keine Arbeit, keine Freunde, meine Eltern würden mich verlassen, ich würde
auf der Straße enden, ich hätte irgendwann AIDS. So brachten sie mich dazu nach einem
Jahr zu sagen: Ich bin Hetero. Sie erklärten meiner Großmutter (Opa war inzwischen
verstorben, angeblich an dem Gram den ich verursacht hatte), dass sich mein Lesbisch sein
dadurch begründet, weil ich Angst vor dem Geschlechtsakt mit einem Mann habe. Nur durch
Heirat und dadurch Sex könne ich geheilt werden. Meine Großmutter machte sich sofort auf
die Suche nach einem passenden "Entjungferer" und sie fand ihn in M. M. war
bereits 18. Hatte eine Lehre als Kaufmann begonnen und hatte sehr reiche Eltern. Er wurde
von meiner Großmutter "eingewiesen" was er zu tun hatte. Zu Anfang war er sehr
nett, er machte mir den Hof, ließ kein Kompliment aus, Geschenke im Überfluß und ein
Charme der einem den Verstand benebelte. Ich hungerte so sehr nach Aufmerksamkeit, Liebe
und Wärme, dass ich mich von ihm gefangen nehmen ließ. Ich wollte in den Arm genommen,
gestreichelt und getröstet werden, und genau das tat er. Genau 4Wochen lang... An jenem
Freitagabend sollte ich über Nacht bei ihm bleiben, da seine Eltern in den
Wochenendurlaub fuhren. Das war kein Problem, denn ich hatte schon oft bei ihm
übernachtet, und es war immer sehr schön gewesen. Er war noch im Boxtraining und ich
bereitete schon alles für einen romantischen Abend vor. Es wurde 23 Uhr es wurde 0 Uhr.
Um 2 Uhr hörte ich endlich den Schlüssel in der Türe. Betrunken und total grün und
blau geschlagen trat er ein. Ich wollte zu ihm gehn um ihm zu helfen, doch dann sah ich in
seine Augen. Ein kalter gefährlicher Blick lag darin, ich erschrak und wollte instinktiv
zur Tür raus, doch da erwischte mich von hinten schon der erste Schlag. Benommen fand ich
mich auf dem Boden wieder. Ich wollte mit ihm reden, irgendwas, wollte ihn beruhigen, er
schrie mich an, dass ich ihn vor seinen Freunden lächerlich gemacht hätte, da ich nach
4Wochen immer noch nicht freiwillig mit ihm geschlafen hätte. "Aber das hat jetzt
ein Ende" Danach versetzte er mir noch einen Schlag, wie in Trance kam es mir vor,
als er mir die Hose auszog. Doch durch einen brennenden Schmerz war ich urplötzlich
wieder wach, er drang in mich ein, ich schrie, heulte, bittete, es half nichts mehr...dann
wurde ich ohnmächtig. Am nächsten morgen berichtete ich alles weinend meiner
Großmutter. Und sie...war begeistert. Sie hoffte sogar ich würde schwanger sein (MIT
16!) da er mich dann Heiraten müsse. Das das erste Mal weh tut ist immer so, hat sie
gesagt. Ich war verzweifelt. M. hatte gefallen an dieser Art des Sex gefunden zu haben.
Und er lud seine Freunde ein mit mir zu machen was sie wollten. Sogar sein Vater wollte
sehen ob "er so einen jungen Spargel noch stechen kann". Monat um Monat verging,
ich hielt mich mit lernen für den Abschluss am Leben, ein Ausgleich für meine
"Freizeitaktivitäten" als Hure für meinen Freund. Ich fühlte mich immer
schmutziger und war kurz davor von einer Brücke zu springen. Doch wieder kam der rettende
Engel in Form eines Lehrkörpers. Unsere Biolehrerin erzählte uns in einer unserer
letzten Stunden über Vergewaltigung und andere Sexuelle Gewalt. Ich dachte ich müsste
wärend der Stunde vor Scham im Boden versinken, außerdem bekam ich Angst vor
Krankheiten. Doch sie gab jedem von uns nach der Stunde ein Faltblatt mit Adressen von
Hilfsorganisationen mit. Und ich ging hin. Ich hatte Angst, diese Helfer würden von mir
verlangen zur Polizei zu gehen, doch sie hatten ganz anderes im Sinn: "Droh doch erst
mal diesen Männern mit der Polizei, vielleicht kommst du auch so raus" Das war ihr
erster Ratschlag, der auch promt bei Anwendung funktionierte! M. und seine Freunde bekamen
das Hosenflattern als ich mit der Polizei drohte, "seine ganze Laufbahn wäre doch
damit beendet" war M.s Angst! Und diese Angst war stärker als seine Lust! Das war
mein Glück! Auch meiner Großmutter drohte ich an, der Polizei zu erzählen was sie für
eine Rolle bei diesen Vergewaltigungen gespielt hätte. Sie verfluchte mich, doch
inzwischen hatte ich einen Abschluss in der Tasche das mir das total egal war, ich begann
eine Ausbildung als Laborantin in der nächst größeren Stadt und zog dorthin in ein
Auszubildenden-Wohnheim. Wärend meiner Ausbildung lernte ich natürlich wieder andere
Frauen kennen, bei deren Anblick dieses Kribbeln wieder einsetzte. Da aber die
Gehirnwäsche dieser bibeltreuen Psychologen noch anhielt, kapselte ich mich dann
vollkommen von diesen Frauen ab. Das brachte mir nicht gerade einen Beliebtheitspreis ein,
doch ich dachte, lieber so, als stempelten sie mich wieder zur Lesbe ab und dann mobben
sie mich. Wärend der Ausbildung lernte ich dann auch C. kennen. Er war ein sehr
feinfühliger junger Mann, ebenso Außenseiter wie ich und nach ein paar Monaten hatte ich
ihn lieb gewonnen. Wir hatten den gleichen Humor und schon bald fragete er mich, ob wir
zusammen "gehen" würden. Ich spürte, dass von ihm wenig Gefahr ausging, und so
sagte ich "Ja". C. und ich waren 2 1/2 Jahre zusammen, klar, hatten wir auch
Sex, aber der war alles andere als weltbewegend. Es kitzelte wieder so sehr wenn er mich
berührte und es war unangenehm, doch er tat mir nie weh! Langsam begann ich daran zu
zweifeln ob ich überhaupt fähig bin eine Beziehung zu führen. (Was ich damals nicht
wusste war, dass C. genau die gleichen Probleme hatte, warum erklär ich später =;-) !)
Dann kamen die Prüfungen, und unsere Klasse wurde zum Lernen mit der Parallelklasse
zusammen gelegt. Und da war sie, das schönste Mädchen das ich jeh gesehn hab. Meine
Traumfrau. Ich versuchte sie aus meinem Kopf zu verbannen, ich versuchte sie zu
ignorieren, aber es war einfach unmöglich, und nach dem wir dann auch noch zusammen
lernen mussten, war es geschehen. Ich musste es mir wieder eingestehen, ich war verliebt,
ich liebe eine Frau, ich bin lesbisch. Sie wurde wieder zu meiner "besten
Freundin" (wie das bei mir üblich war wenn ich mich verliebt hatte). Und dann
geschah das Wunderbare. Am Tag an dem die letzte Prüfung vorrüber war saßen wir
weintrinkend zu zweit im Kerzenschein in ihrem Zimmer. Nach einer Flasche wurde ich mutig
und ich sagte ihr "Du ich hab mich in dich verliebt" und gab ihr ohne
nachzudenken einen heißen Kuss. Sie ließ sich küssen, und noch viel mehr... Am
nächsten Morgen sagte sie zu mir: "Ich liebe dich auch, ich hatte nur so Angst, dass
ich dich verliere wenn ichs dir sage!" Doch ein größeres Problem stand uns noch
bevor. C.! Ich wollte ihn nicht verletzten, aber sagen musste ich es ihm. Er war
erleichtert: "Ich wollte dir schon lange sagen dass ich denke schwul zu sein, aber
ich hab mich nicht getraut, wollte dir nicht weh tun" Da mussten wir beide lachen.
Heute sind wir gute Freunde und helfen uns gegenseitig bei unserem Coming out. Er hat es
seinen Eltern noch nicht gesagt. Ich habe es geschafft. Meine Mutter denkt seit 2Jahren an
eine Phase, mein Vater unterstützt mich wo er nur kann. Zu beiden hab ich heute ein
besseres Verhältnis, ich kann ihnen mehr erzählen über mein Leben. Das von damals mit
Oma und M. wissen beide nicht, und ich werde es ihnen nie niemals sagen! Das ist und
bleibt mein Geheimnis, dass jetzt nur ihr alle und meine Freundin kennt. Was ich nicht in meinem Lebenslauf schreiben konnte: Ich wurde 1956 in einer schönen
thüringischen Kleinstadt geboren. Wuchs fast normal wie jedes andere Kind heran, spürte
aber trotzdem, dass da irgendetwas nicht stimmte. Immer wieder ertappte ich mich dabei,
wie ich schon mit 5-6 Jahren den Mädchen hinterhersah. Jedoch war es, wie ich sehr viel
später feststellte, keine Verliebtheit, sondern eher Neid. Da ich mit einer Cousine
gemeinsam heranwuchs, d.h. in einem Haus, spielte ich auch oft mit ihr und ihren
Freundinnen. Eigentlich gab es nichts, was mich zu Freunden hinzog, die sowieso nur
Fußball spielen konnten. Immer wieder beneidete ich die Mädchen um die schönen Kleider,
die sie tragen durften und ich nicht. Hinzu kam, dass meine Mutter, die lieber eine
Tochter gehabt hätte, mir bei jeder passenden Gelegenheit offenbarte, dass ich eigentlich
ihre Monika hätte werden sollen. Schlimmer wurde alles noch als mir mit etwa 15 Jahren,
als mir wie bei richtigen Mädchen auch kleine Brüste wuchsen, die bis heute noch
vorhanden sind. Irgendwann, als ich allein zu Hause war, probierte ich es schließlich
doch aus, wie sich ein Mädchen in schöner weicher Unterwäsche einschließlich BH und in
einem Kleid fühlt. Später kamen Strümpfe oder Strumpfhosen hinzu. Um die Erregung, die
mich dabei ergriff, unter Kontrolle zu bekommen, denn ein Mädchen mit einer Beule im Rock
konnte ich mir nicht vorstellen, fing ich an sehr straffe Miederhosen zu tragen, die keine
Erregung zwischen den Beinen zuließen. Dieses Gefühl, dass mich dabei überkam war so
unbeschreiblich schön, dass mein Neid auf alle Mädchen noch größer wurde. Nachdem ich
angefangen hatte, dieses Gefühl in den Griff zu bekommen, vor allem aber auch das Gefühl
danach, nämlich etwas Verbotenes getan zu haben, nutzte ich jede Möglichkeit. Oft
schlief ich wenigstens in Unterwäsche um am Morgen mit diesem schönen Gefühl zu
erwachen. Leider wurde ich dabei auch unvorsichtig und als ich wieder einmal glaubte,
allein zu Hause zu sein, kam plötzlich meine Oma hinzu, als ich mich gerade bemühte, aus
dem BH herauszukommen. Am Abend war dann natürlich Theater der schönsten Sorte mit
Schimpfen und Prügeln von meinem Vater. Die gefühlslose Zeit danach dauerte etwa 1-2
Jahre, bevor mich wieder das Verlangen überkam. Ich suchte und fand auch ein besseres
Versteck für meine Schätze, jedoch auch dieses wurde eines Tages durch Zufall entdeckt
und wieder gab es Schimpfen und Prügel der feinsten Sorte. Ich weiß heute nicht, ob sich
dadurch mein Hang zum BDSM leichten Charakters entwickelt hat. Glücklicherweise verließ
ich kurz darauf das Elternhaus, da ich mich mehrere Kilometer entfernt auf ein
Auslandsstudium vorbereitete. Dieses Vorbereitungsjahr war schnell vorbei und ich kam in
das goldene Prag. Da ich dort zunächst viel zu tun hatte, um mich an die neue Umgebung zu
gewöhnen, verging ein weiteres Jahr relativ ruhig. Doch bereits im zweiten Jahr an der
Hochschule, brachten mich die einsamen Internatswochenenden wieder meinen Sehnsüchten
näher und schon war ich diesmal mit größerer Ruhe dabei meine Schätze im Schrank des
Internatszimmers zu sammeln. An den einsamen Wochenenden trug ich fast nur Damenwäsche,
auch wenn ich in Prag spazieren ging. Noch schöner wurde es, als ich ab dem dritten
Studienjahr ein Einzelzimmer hatte und daher häufig auch in der Woche mit fraulichen
Gefühlen einschlafen und aufwachen konnte. Da das Thema Transgender in der damaligen
Gesellschaft tabu war, kam mir gar nicht der Gedanke, mich irgendjemandem anzuvertrauen.
Zudem war da auch immer wieder das Gefühl etwas Verbotenes zu tun, das sowieso niemand
verstehen kann. Doch alles hat einen Anfang und ein Ende und für mich kam das Ende der
schönen Zeit mit dem Studienabschluss. Kurz danach wurde ich Assistent an einer
Universität, wohnte im Internat mit einem Mongolen, der sehr selten nach Hause fuhr, und
hatte eine ganze Weile keine Chance, mir die schönen Gefühle von Prag herbeizuführen.
Dies änderte sich, als ich zusammen mit einem anderen Assistenten eine Wohnung bezog, in
der der andere jedoch nur kurze Zeit wohnte, bevor er eine Freundin fand und zu ihr zog.
Wenn ich von der Uni nach Hause kam, lebte ich fast als Frau. Da es jedoch auch hier noch
mein Geheimnis war, legte ich zu dieser Zeit noch keinen Wert auf das Schminken. In all
den Jahren hatte ich mehrere kurze Affären mit Mädchen, denen ich mir jedoch nicht
getraute, mein Geheimnis zu verraten. Eines Tages traf ich eine Studentin der Kunst- und
Kulturwissenschaften, die mich offensichtlich vernaschen wollte. Wir hatten eine herrliche
Nacht, nach der sie nahezu atemlos war. Ich wollte ihr endlich mein Geheimnis anvertrauen,
doch bevor ich dazu kam, war sie eingeschlafen. Ich konnte es nicht lassen und wollte
unbedingt wissen, was für ein Gefühl es ist, neben ihr zu liegen und mich wie ein
Mädchen zu fühlen. Ich zog mir einen Damenslip und ein Miederhöschen an und fühlte
mich ihr danach noch näher, als ich ihr zuvor schon gewesen war. Dieses schöne Gefühl,
wie zwei Mädchen nebeneinander zu liegen, und der Gedanke an den Morgen, an dem ich ihr
alles sagen wollte, ließ mich dann schließlich einschlafen. Leider ist sie am nächsten
Morgen vor mir erwacht, stellte sofort fest, was ich an mir hatte, und hat sich mit einem
schnellen Gruß von mir verabschiedet. Einige Tage später brachte sie mir ein Buch von
Gunther de Bruyn mit einem Lesezeichen bei der Geschichte Der
Geschlechtertausch. Nachdem ich diese erste Feminisierungsgeschichte in meinem Leben
gelesen hatte, machte ich mir zum einen Vorwürfe, dass ich meinem Gefühl nachgegeben
hatte und so ein Mädchen verloren hatte, die für mich eine wirkliche Freundin hätte
werden können, zum anderen wäre ich zu gern in der Rolle des Helden oder sollte ich
sagen der Heldin dieser Geschichte gewesen. Sie sah ich leider nie wieder und kurz darauf
nahm ich eine neue Tätigkeit bei einem Reisebüro in einer anderen Stadt auf. Dort wohnte
ich zur Untermiete und hatte wieder mal keine Chance, meine innere Identität zu erleben.
Auch hatte ich keinerlei Gelegenheit, meine Schätze irgendwo aufzubewahren. So vergingen
mehr als zwei Jahre ohne wesentliche Ereignisse. Schon an der Uni hatte ich bei einer
Dienstreise in die damalige Tschechoslowakei ein Mädchen kennen gelernt. Als ich sie
eines Tages vor der Uni wiedertraf und sie mir am nächsten Tag mitteilte, dass ich für
sie mehr als nur ein Freund sein könnte, war ich überglücklich und dachte ich würde
nun endlich ein normaler Mann und würde meine fraulichen Gefühle
überwinden. Da sie aus der Tschechoslowakei war, fuhr ich von nun an wieder öfters
dorthin. Da meine Frau in der damaligen DDR niemals hätte in ihrem Beruf arbeiten
können, verließ ich meine Arbeit beim Reisebüro, fand eine neue Tätigkeit in der Nähe
des Wohnsitzes meiner Frau und zog zu ihr. Ich kann nicht sagen, dass ich dort nicht
willkommen gewesen wäre. Im Gegenteil jeden meiner Besuche in der DDR nutzte ich dazu,
Kleidung für die stark verzweigte Familie meiner Frau zu kaufen, ebenso wie
Damenunterwäsche, da die Preise in der Tschechoslowakei wesentlich höher waren und die
Fahrtkosten mit der Bahn relativ niedrig. Ich glaube heute, dass ich es wahrscheinlich
unter diesen Umständen ausgehalten hätte. Obwohl meine Frau hin und wieder einige
Wäschestücke fand, die ich für mich selbst gekauft hatte, glaube ich fast, sie hätte
sich mit der Zeit daran gewöhnt. Doch es kam anders. Es kam die Wende in Europa, meine
erste Reise nach der Wende zu meiner Mutter, mein erster Besuch hinter der nun offenen
Grenze, dann der zweite, bei dem ich mir eine Zeitschrift kaufte mit der Kontaktadresse zu
einer Selbsthilfegruppe für Transgender in München. Ich nahm Kontakt auf und einige
Monate gab es einen umfangreichen Briefwechsel. Aber erstens fand meine Frau die Briefe,
dann wurden die Postgebühren so hoch, dass es nicht nur für mich, sondern auch für die
SHG untragbar wurde, diesen Kontakt weiter aufrecht zu halten. Auch zu diesem Zeitpunkt,
deutete ich meiner Frau an, was mit mir los ist. Der einzige Kommentar von ihr war: Du
musst Dich entscheiden, entweder die Familie oder Deine Neigung, aber Du hast eine
Verantwortung. Da unserer Nachwuchs noch relativ klein war, nahm ich meine Verantwortung
wahr und versuchte wieder, meine Gefühle zu vergessen. Zu dieser Zeit etwa machte ich
mich als Einmannfirma selbständig und hatte ausreichend Arbeit, so dass es mir wiederum
lange Zeit gelang, nicht an das zu denken, was in mir vorging. Zwischendurch kamen auch
des öfteren Einsätze im Ausland bei Reisegruppen und Auslandsdienstreisen, aber auch bei
längeren Aufenthalten in Deutschland. Bei einem dieser Aufenthalte war ich gezwungen mit
einem Kollegen durch zahlreiche Bars zu ziehen, da ein anderer Mitarbeiter dort
offensichtlich seinen Pass verloren oder verkauft hatte. Als ich bei dieser Gelegenheit
die schönsten Mädchen mit herrlichen Korsagen und ähnlichem bekleidet wie auf dem
Präsentierteller sitzen sah, kam in mir nicht etwa der Wunsch hoch, mit ihnen auf ein
Zimmer zu gehen, nein, es erwachte der Neid in mir. Dieses Erlebnis brachte mich dazu,
nach einem Grund zu suchen, um diesen Einsatz zu beenden. Diesen Grund fand ich
schließlich in einem Unwohlsein meiner Frau, die mich brauche. Als ich etwa zwei Jahre
später wiederum einen Einsatz hatte, nutzte ich die Freizeit, um mir wieder einige
Schätze an Unterwäsche zuzulegen. Da ich zudem allein ein Zimmer in einer Unterkunft
hatte, konnte ich wieder mal jede Nacht mit den schönsten Gefühlen einschlafen. Leider
kam auch hier etwas dazwischen in der Form, dass die slowakische Firma, die mich entsendet
hatte bankrott machte und ich wieder zurück musste in die Slowakei. Da ich den deutschen
Mitgesellschafter der slowakischen Firma gut kennen gelernt hatte, hatte ich gleich nach
meiner Rückkehr in die Slowakei wieder viel Arbeit und dachte nicht oft meine wieder
versteckten Schätze, die meine Frau diesmal wie durch Zufall nicht fand. Die folgenden
4-5 Jahre hatten wir ein gutes Auskommen, da ich obwohl freischaffend ein festes Gehalt
bezog, von der neugegründeten Firma des Deutschen und dann von der nächsten Firma usw.
Nachdem ich mich auch als Aktionär an einer seiner Firmen beteiligt hatte, dachte ich
könnte endlich etwas langsamer treten, müsse nicht mehr gar so viel arbeiten und könne
trotzdem Geld verdienen. Doch wieder kam der Pferdefuß auf den Plan. Diesmal war es das
von den Amerikanern gesprengte WTC, das alle Aktien in den Keller riss und meine
Ersparnisse gleich mit. Sehnsüchtig hoffte ich darauf, dass es wieder eine
Aufwärtsbewegung geben würde, doch vergeblich. Auch eine einige Jahre bezahlte
Lebensversicherung wurde mir mit relativ geringem Verlust ausbezahlt und weitere Aktien
haben offensichtlich nur angeblich noch einen Wert. In diesem Moment brach für mich die
Welt zusammen. So lange hatte ich mich bemüht, gut für meine Familie zu sorgen und mit
einem Schlag waren alle Hoffnungen zunichte. Hinzu kam, dass meine Frau begann, nur noch
an mir rumzunörgeln, ich würde überhaupt nichts für die Familie tun. Meine Erwiderung,
dass ich schließlich durch meine Arbeit die Grundlage für jährliche Urlaube und alles
andere zum Leben notwendige schaffen würde, interessierten sie überhaupt nicht. Die sich
immer mehr zuspitzende politische und wirtschaftliche Situation in der Slowakei, verbunden
mit einer für Europa überdurchschnittlichen Korruption, die ich insbesondere durch meine
selbständige Dolmetschertätigkeit verstärkt wahrnahm, brachten mich der Verzweiflung
nahe. In dieser Situation zeigte meine Frau keinerlei Verständnis und teilte mir radikal
mit, wenn es mir in der Slowakei nicht gefalle, solle ich dorthin gehen, wo ich
hergekommen sei. Damit brach die Verzweiflung völlig über mich herein. Mein ganzes Leben
hatte ich meiner Familie gewidmet und meine Gefühle immer wieder versucht zu vergessen
und nun das. Zu dieser Zeit fand ich im Internet die Seite von transgender.at, nahm
Kontakt auf und kam nach zahlreichen mails von Mitgliedern dieser Community zu dem
Schluss, dass mir nichts anderes mehr helfen kann, als dass ich mir endlich meiner
Identität bewusst werde. Zugleich versuchte ich mich intensiv für einen Job in einem
europäischen Land zu bewerben und nachdem ich festgestellt hatte, wie viele Frauen in
europäischen Ländern weiterhin trotz seiner Transidentität mit ihrem Lebenspartner
zusammenbleiben, fing ich auch an, intensiv nach einer derartigen Frau zu suchen. All das
führte schließlich dazu, dass ich mich bei einer Transfrau in Wien als Sklavin bewarb,
nachdem ich zahlreiche Angebote für eine e-mail-Erziehung habe ablehnen müssen, da die
Kosten dafür sinnlos meine spärlichen Mittel geschröpft hätten. Ebenso habe ich dann
auf Internetangebote für einen Urlaub als Frau verzichtet, da es für mich wiederum nur
ein einmaliges Erlebnis geworden wäre. All diese Angebote sind eben für Menschen
gedacht, die ihr Leben haben. Dadurch begriff ich, dass ich im Prinzip kein eigenes Leben
habe. Schlagartig wurde mir bewusst, dass ich im Prinzip nur für andere da bin, wenn sie
etwas brauchen, jedoch interessiert niemanden, was ich brauche. Anders war es auch nicht
bei meiner TV-Herrin. Auch wenn ich bei ihr zahlreiche Aufenthalte in Frauenkleidung
verbrachte, lag ihr nichts daran, mir bei einer neuen Existenz in Österreich zu helfen.
Auf alle meine Jobbewerbungen, obwohl ich für einige hervorragende Voraussetzungen hatte,
brachten mir entweder gar keine Antwort oder nur Ablehnungen ein, bzw. Angebote, durch
Arbeit von zu Hause aus Millionär zu werden. Jedoch versteckte sich überall dahinter ein
MultiLevelMarketing, bei dem nun mal nur ein geringer Prozentsatz von Menschen Erfolg
haben kann. Brachte ich diese meine Bedenken per Antwort-e-mail vor, erhielt ich wieder
keine Antwort. Alle meine Kontaktversuche zu einer Frau, die mich verstehen könnte,
brachten mir selbst keinen Erfolg, sondern erhöhten nur meine Internetkosten, da die
Internetprovider inzwischen wissen, wie viele Menschen es gibt, denen es ähnlich geht wie
mir, steht TV und TS fast auf jeder Sexseite im Internet, obwohl es dort nur wie beim
Fernsehen um die Einschaltquoten geht. Zudem sind die meisten derartigen Inserate sowieso
nur fakes oder es verbergen sich gerissene Frauen dahinter, die damit ihren Lebensstil
finanzieren wollen. Am schlimmsten jedoch sind die Kontaktseiten, die die aufgegebenen
Anzeigen nur dazu verwenden, um ihre Dialerangebote loszuwerden. Diese ganzen Umstände
bei dem Versuch, mir meiner Identität bewusst zu werden, lassen für mich nur noch den
einen Schluss zu. Es ist zu spät. Für mich gibt es kein Leben mehr, bei dem ich
wenigstens teilweise meine Wünsche und Gefühle berücksichtigen kann. Ich stehe nun vor
der endgültigen Entscheidung: Entweder ich lebe weiter so wie bisher, bin nur noch für
andere da, oder ich bereite diesem Dasein ein Ende mit Schrecken, das wenigstens für mich
besser ist, als ein Schrecken ohne Ende. Ich danke allen, die sich wenigstens teilweise
bemüht haben, mir zu helfen, die Selbstmordgedanken zu überwinden, wenn ich mehrfach
schon am Ende war, und ich bitte sie um Entschuldigung, weil ich offensichtlich zu
unfähig war und bin, ihre Ratschläge zu nutzen. Vielleicht war der Grund, dass ich meine
Ansprüche zu lange zurückgesteckt hatte und nun keine Kompromisse mehr eingehen wollte.
Jedoch ist der letzte Kompromiss bei der TV-Herrin typisch für mein ganzes Leben. Wäre
ich bei ihr geblieben, hätte es mir auf meinem Weg nicht weitergeholfen. Ich bin
wahrscheinlich zu unerfahren, was das Eingehen von Kompromissen betrifft, aber darüber
muss sich nunmehr wenigstens niemand mehr Gedanken machen. Entschuldige bitte liebe Welt
und liebe menschliche Gesellschaft, aber für mich gibt es keinen anderen Ausweg mehr, als
mein Dasein zu beenden. Vielleicht weckt mein Abgang ein letztes Fünkchen von
gegenseitiger Achtung und Toleranz in der Menschheit gegenüber den Menschen, die Achtung
und Toleranz mehr verdienen, als diejenigen, die durch Respektlosigkeit und Intoleranz in
dieser Welt zu mächtig geworden sind, als das die irdischen Gesetze sie in irgendeiner
Weise berühren könnten. Menschen wie ich, müssen sich ihr Lebensrecht schwer erkämpfen
und nicht jeder hat eine Chance. hallo :o)) ich hab mich vor etwa .. hmmm ... 6 monaten geoutet (oh gott, so lang ist
das schon her!!?) also es war eigentlich gar nicht mein erstes outing!! aber es war halt
das outing vor meiner mutter!! (davor hatte ich mich schon vor 2 oder 3 freundinnen
geoutet, die alle sehr positiv reagiert haben) auf jeden fall war ich mit meiner momma
essen! wir waren bestimmt 1 1/2 stunden in diesem restaurant und haben uns
überbelangloses zeug unterhalten! kurz nachdem wir mit dem essen fertig waren und nur
austrinken mussten, hab ich gesagt, dass ich da ein kleines "problem" hab!
darauf hin hat sie mich gefragt, ob ich einen freund hab - hab ich natürlich
"neee" gesagt und minte, dass es aber schon in die richtige richtung ginge!!
fragt sie mich natürlich, ob ich eine freundin hab, und da hab ich dann halt
"ja" gesagt!! ich hatte zuerst das gefühl, dass sie ein nicht ganz wüsste,
worum es geht und dann fragte sie nach: "du meinst also, dass du lesbisch
bist??" und da hab ich dann halt nochmal "ja!" gesagt :o))und ihre reaktion
dann, war echt klasse!! sie hat gesagt, dass sie mich auf grund meiner sexualität nicht
weniger liebt! sie hätte es sich zwar nicht unbedingt gewünscht und schon an kinder
gedacht (da hb ich dann wiedersprochen :o)) und einen schwiegersohn und so, aber es wär
absolut nicht schlimm und sie tolleriert es so, wie es ist!! was sollte sie denn auch
anderes machen, hat sie noch gesagt, ändern könne sie es durch intolloranz ja eh nicht!!
jetzt hatten wir nur ein problem ... ich hab eine freundin, die etwa 250km weit weg wohnt!
meine momma wollte nicht, das wir uns sehen, weil sie auch 8 jähre älter ist (ich bin
übrigens 16) und sie nicht wusste, ob diese beziehung wirklich eine zukunft hat!! aber
die beziehung hat :o)) wir sind jetzt fast ein halbes jahr zusammen und ich kann auch
hinfahren, wenn in der schule alles stimmt!! und ich bin wirklich sehr glücklich, mit
meinen beiden frauen :o)) meine mutter ist echt klasse und meine süße ja so wie so :o))
hat also alles ein sehr gutes ende genommen *strahl Hab über 40 Jahre gewartet, nie den Mut gehabt mein Schicksaal in die eigenen Hände
zu nehmen. Versuche mit lesbischen Frauen Kontakt aufzunehmen sind insofern gescheitert,
daß ich jeweils auf dem Absatz kehrt gemacht habe, noch bevor ich eine näher
kennengelernt hatte. So blieb nur der Blick über den Gartenzaun und eine unbeschreibliche
Sehnsucht. Wahrscheinlich liegt es daran, daß ich schreckliche Angst vor Frauen hatte
bzw. auch noch habe. Ich bin in meinem bisherigen Leben von klein auf nur mit dem
männlichen Geschlecht in Kontakt gewesen, hab mich auch ziemlich schovimäßig verhalten.
Immer wieder traf ichFrauen, die ich aus der Ferne sehr verehrte, zu einem
Annäherungsversuch kam es nie, ich wäre lieber tot umgefallen aus Angst! Vor 12 Jahren
traf ich eine Frau, verheiratet wie ich, Kinder wie ich, gleiche Hobbys usw. wir waren
beste Freundinnen, auch noch zu einer Zeit, als wir von der eigenen Zuneigung zu der
Anderen fast umgebracht wurden. Jede hatte Angst die Andere durch einen
Annäherungsversuch zu verlieren. Zwischenzeitlich leben wir unsere Liebe zueinander aus,
allerdings mit Einschränkungen. Wir leben auf dem Land, jeder kennt jeden. Sowohll ihr
Mann als auch ich haben gesellschaftlich eine exponierte Stellung. Mir wäre es Egal, ich
stehe dazu und würde gern den Rest meines Lebens mit Ihr verbringen. Die Kinder sind
groß und die Liebe zu unseren Männern gehört der Vergangenheit an. Seit wir zueinander
gefunden haben ist unser Leben so reich geworden! Ich werde euch auf dem Laufenden halten,
wie wir uns weiter entwickeln. Für uns beide ist es die Liebe unseres Lebens! Ich kann
euch nur raten, wartet nicht so lange wie ich, nehmt Gelegenheiten wahr, ihr werdet
reichlich dafür belohnt!!! Herzlichst Noman Ich habe mein Coming Out zwar noch nicht hinter mir, aber ich kann ja mal von meinen
bisherigen Erfahrungen erzählen. Dass ich lesbisch bin, weiss ich eigentlich schon seit
ich elf bin und mich das erste Mal verliebt habe. Dann hat es noch einige Zeit gedauert,
bis ich mir das eingestanden habe. Ich war mit 16/17 in Canada in einem Kaff am Ende der
Welt, da habe ich schon einiges an lesbenfeindlicher Stimmung mitgekriegt. ZB wenn etwas
scheisse war sagte man "that's gay", unter anderem haben sich die Leute über
den Schwulenmord in den USA gefreut (ein Schwuler wurde totgeprügelt), deshalb habe ich
mir auch gesagt, ich warte lieber bis ich wieder in Deutschland bin mit dem Coming Out. Da
hab ich mich noch einige Monate gedrückt, aber irgendwann habe ich den Mut aufgebracht
einer Freundin unserer Familie, die auch lesbisch ist, mein Herz auszuschütten. Das fand
ich gar nicht so einfach, vor allem weil ich durchaus schon Freunde hatte und deshalb
glaub ich keiner so wirklich was ahnt. Sie hat mir dann zum Glück geholfen und mir die
Adresse von einer Coming Out Gruppe in meiner Stadt (Göttingen) gegeben. Die hab ich ein
paar Wochen in der Hosentasche mit mir rumgetragen, denn man kann zwar frei über etwas
reden aber es dann auch tun ist etwas ganz anderes. Irgendwann hat meine Neugier über
meine Angst gesiegt und ich bin hingegangen. Danach war ich sehr erleichtert, endlich was
getan zu haben. Das war so vor zwei Monaten. Ich gehe jetzt jede Woche zu dem Treff und
obwohl ich noch niemanden etwas davon gesagt habe ist es ein Anfang vom Coming Out. Erst
wenn man mit anderen Lesben zusammen ist kann man erkennen, wie erleichternd es ist, sich
nicht verstellen zu müssen und über seine wirklichen Probleme zu reden. Klar habe ich
noch Angst, meinen Freunden und meiner Familie davon zu erzählen. Aber wenn mich
irgendjemand fragen wird, ob ich auf Frauen stehe, werde ich auf jeden Fall JA sagen, weil
ich genau weis dass es alle schlechten Erfahrungen wert ist. Thema: Transexualsimus Ich war sehr erfreut einen ausführlichen Artikel in Eurer
Zeitung über Transsexualismus zu finden. Ein sehr wichtiges Thema, wie ich finde. Und
deshalb möchte ich auch meine Erfahrungen zu diesem Thema mitteilen. Auch ich wusste
eigentlich nur, dass es so was gibt und habe erst seit einigen Monaten mehr darüber
erfahren. Nun kurz zu meiner Vorgeschichte. Ich bin 35 Jahre alt und habe mich im Mai
1999 als Lesbe geoutet. Zuvor hatte ich die üblichen unbefriedigten Beziehungen zu
Männern bis mich endlich die Selbstfindung zum weiblichen Geschlecht trieb. Mein Coming
out ging recht zügig vonstatten, denn ich bin kein zurückhaltender Typ. Bis auf meine
Eltern haben alle ´diese Überraschung´ sehr locker aufgenommen, was mich wiederum
überrascht hat, denn ich habe mit mehr Konfrontation gerechnet. Ich habe also keinerlei
schlechte Erfahrung mit dem Outing gehabt und rate jeder, es mir gleich zu tun. Niemand
hat bisher meine Freundschaft aufgekündigt. Meine Erfahrung hat mir gezeigt: je offener
und selbstsicherer frau mit dem Coming out umgeht, umso toleranter wird dem auch begegnet.
Dass Eltern die Ausnahme bilden, steht wohl ausser Frage. Meine Eltern waren geschockt und
brauchten einige Zeit, um sich damit auseinanderzusetzen. Meine Mama meinte dann
"Kind, ich liebe dich und das wichtigste ist, dass es dir gut geht. Und ich will dich
nicht verlieren". Und deshalb kommen auch die Eltern darüber hinweg. Die meisten
zumindest. Über eine Anzeige habe ich dann meine Freundin "V"
kennengelernt. V ist TS, genauer gesagt seit 10 Jahren äusserlich und innerlich schon
immer. Das erste was ich tat, war das Lexikon hervorzukramen und die Definition und
Unterschiede zwischen Transexuelle, Transvestiten und Travestiten nachzuschlagen. Jetzt
musste ich mich mit dem Thema beschäftigen; ich war indirekt davon betroffen.
Unvoreingenommen, jedoch etwas skeptisch bin ich dem Blinddate entgegengetreten; musste
aber sogleich feststellen, dass sie eine ganz normale Frau ist und eine ziemlich tolle
noch dazu. Dass sie vielleicht manchmal männliche Züge aufweist, hat mich nie gestört.
"Du bist voreingenommen", meint V. dazu grinsend. Aber ich weiss, dass manche
Lesben erheblich männlicher sind. Wir sind mittlerweile ein halbes Jahr zusammen und mit
ihr erlebe ich meine Reinkarnation. Ich habe u.a. die Erfahrung gemacht, dass viele zu
Anfang den Mann in ihr suchen. Sie beobachten und glotzen, suchen und finden Kleinigkeiten
die bestätigen: "das ist typisch Mann ... das ist keine Frau". Was ich daran so
verurteile ist, dass niemand den Menschen "V". sieht. Ihr gibt man keine Chance.
Niemanden interessiert es, was für eine Art Mensch sie ist. Man drückt ihr gleich einen
Stempel auf "Transsexuell = igitt = jeglichen Kontakt vermeiden". V. wies
mich zu Beginn unserer Beziehung darauf hin, dass mich Lesben meiden könnten, weil ich
mit ihr zusammen bin. "Warum?" , ich verstand es nicht. Sie versuchte mir
deutlich zu machen, dass manche Lesben Transen als Aussätzige betrachten, weil sie halt
keine richtigen Lesben sind. "Wenn DU keine Lesbe bist, was machen wir denn dann
immer im Bett ...", ich kapierte es nicht "...es gibt scheinbar sehr einfach
gestrickte Lesben,gel?" ODER KANN MIR VIELLEICHT IRGENDJEMAND ERKLÄREN, WAS RICHTIGE
LESBEN SIND ? Ich weiss nur, dass meine Vera eine ist und ich auch (da bin ich mir ganz
sicher ! <grins> ). Was ich an Transen sehr bewundere, ist ihr Mut und zolle
ihnen hiermit meinen höchsten Respekt. Was muss in einem Menschen vorgehen, dass er sich
zu einer Geschlechtsumwandlung entschließt ? Jeder sollte mal versuchen, sich in eine
solche Situation zu versetzen. Ich weiß, dass das schwerlich möglich ist. Aber das
beweist doch nur, wie unermesslich stark die psychische Identifikation mit dem anderen
Geschlecht sein muss. Diese Menschen nehmen in Kauf von der Gesellschaft ausgestossen zu
werden; nehmen die daraus folgenden Konfrontationen in Kauf und lassen die ganze lange
schwierige Prozedur der Umwandlung über sich ergehen. Riskieren alles zu verlieren.
Angefangen von Familie, Freunde, Arbeit etc. Nur um so zu sein wie sie schon immer
empfinden ... eine Frau nämlich. Sind TS selber Schuld an ihrem Transexualismus ?
Sind Lesben selber Schuld an ihrer Homosexualität? Meine Mama zweifelte an ihrer
Erziehung. "Was habe ich nur falsch gemacht", fragen sich alle Eltern. Niemand
hat etwas falsch gemacht. Eltern nicht, Lesben nicht, Schwule nicht und TS auch nicht.
Deshalb hat auch niemand das Recht, TS zu verurteilen oder zu diskriminieren. Und erst
Recht keine von uns ... uns Lesben. Ich liebe meine Frau und wir haben es sicherlich
nicht nötig, uns zu verstecken, denn wir sind ´eigentlich´ ziemlich nett und
stinknormal. Lieben Gruss und ein dickes Kompliment für Eure Zeitung P.S.: Es war
mir nicht möglich, dies unter eurer mail adresse zu versenden. Was habt ihr dsbzl. für
Probleme ? Ich lebe noch bei meinen Eltern und als sie das mit meiner Freundin und mir
herausbekamen, brach alles zusammen. Am ersten Tag ging es ja noch, aber am zweiten kam
dann meine Mutter auf die gloreiche Idee, die Mutter meiner Freundin anzurufen und sie ihr
einzureden, dass das doch nicht normal sei und dass sowas auf gar keinen Fall an die
Öffentlichkeit dringen sollte. Sie wollte sogar den Anwalt einschalten. Ich konnte nicht
mehr, aber da ich meine Freundin über alles liebe, verschtricke ich mich von Tag zu Tag
in mehr Lügen, nur damit ich ein paar schöne Stunden mit ihr zusammen sein kann. Es geht
sogar schon soweit, dass ich einen Alibi-Freund habe, damit meine Eltern mich weglassen
und mir "vertrauen". Ich würde nie meine Beziehung zu meinem Schatz aufgeben,
denn durch sie habe ich echt gelernt, wie schöne es sein kann, mit jemandem zusammen zu
sein, dem man vertrauen kann und den man mehr als alles andere liebt. Ich bin zwar erst
fast 18 aber ich weiß, was liebe heißt, davon bin ich überzeugt. |
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