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Tipps in Sachen
Prepaid-Pakete und Karten
Hier sind nun ein paar Infos rund um die tollen Angebote Prepaid. Heute gewinnt man Kunden nur noch mit attraktiven Angeboten,
deshalb setzen die Netzbetreiber auf Prepaid-Karten, denn dieses Angebot macht
den Handyeinstieg leichter. Denn wer sich für ein Paket entscheidet, zahlt keine
monatlichen Grundgebühren und hat zudem keine Vertragsbindung. Allein mit der
Prepaid-Karte von D2 (CallYa) telefonieren zur Zeit ca. 2,7 Millionen Nutzer. Eine
beachtliche Zahl, aber ist das auch ein Vorteil für alle Handybesitzer? Leider Nein,
denn in so manchen Paketen liegt ein uraltes Handy drin, deshalb bin ich auf
Informationssuche gegangen um unsere Leser, aber auch meine Kunden besser
informieren zu können. Wie ich feststellte, macht nicht jedes Handy eine gute
Figur. Fangen wir doch gleich mal mit dem Motorola Talkabout
T2288 an. Dieses Handy besitzt zwar WAP-Funktion, aber nicht die Funktionen,
die man erwartet. Vibrationsalarm, Speicherplatz für Rufnummern, die nicht
mehr auf die Karte passen, Freisprecheinrichtung und die T9 ( vereinfachte
Texteingabe) fehlen. Die Bedienung dieses Handys lässt zu wünschen übrig,
selbst die Bedienungsanleitung hilft in manchen Fällen nicht weiter. Noch ein
negativer Punkt ist der, dass eingehende Anrufe bei Abwesenheit zwar angezeigt
werden, aber nicht wann diese eingegangen sind. Einen positiven Punkt hab ich
aber, die Ausdauer ist hervorragend, es hält bis zu 5 Tagen und
Dauertelefonierer können sich freuen, denn es kann 3,5 Stunden am Stück im
D-Netz geplaudert werden, im E-Netz fast 5 Stunden. Fazit: Nicht unbedingt empfehlenswert. Bessere Wahl ist das Motorola M 3888. Wie die meisten angebotenen Prepaid-Handys funktioniert es
im D- und E-Netz. Die Bedienung ist ein wenig einfacher, allerdings teilt es
sich Stärken und Schwächen in der Benutzerführung mit seinem Vorgänger. Das
ausführliche Stöbern im Menü erfordert hohe Konzentration. Viel Ausstattung
bringt dieses Handy allerdings auch nicht mit. Und das ist im Vergleich zur
Konkurrenz ziemlich wenig. Fazit: Nicht unbedingt empfehlenswert. Dafür setzt die Firma Sagem auf ein pfiffiges und gelungenes
Handy. Die beiden Prepaid-Handys Sagem MC 930 und Sagem
MC 939 übertreffen die älteren aus der 800er Reihe. Bei 100 Speicherplätzen
und die Texteingabehilfe T9 sind die Handys effektive Werkzeuge. Besonderheit bei dem MC 939 ist die Tastaturklappe,
die drei Funktionen auf einmal erfüllt: Sie schützt nicht nur die
Zifferntasten oder vor unbeabsichtigter Bedienung, sie dient auch als Standfuß,
mit dessen Hilfe man das Handy auf dem Tisch platzieren kann. Im großen und
ganzen kann man beide Modelle empfehlen mit einer kleinen Ausnahme, das MC
930 hat keinen Anschluss für eine Auto-Antenne. Fazit: bedingt
empfehlenswert
Als letzteres hab ich noch einen Geheimtipp für euch um die
ganze Sache noch ein wenig abzurunden, das Trium Astral Handy. Wie die Sagem Handys verfügt dieses Gerät über eine
hochauflösende Grafik. Das Wählen im Menü ist nicht nur einfach, sondern dazu
noch unterhaltsam. Was dieses Handy zum Geheimtipp macht ist die umfangreiche
Ausstattung. Das Gerät verfügt über 100 Speicherplätze, es informiert
über entgangene und angenommene Gespräche und verfügt über T9. Am Anfang ist
die Bedienung ein Geduldsspiel, aber das gibt sich sehr schnell, denn die Menüführung
des Astral erklärt sich fast von allein. Dazu kommt noch, dass sich die
Standby-Zeit von 4 Tagen durchaus sehen lassen kann. Im E-Netz hält es sogar
bis zu 6 Tagen und das schafft kein anderes Prepaid-Handy. Fazit: Sehr empfehlenswert. Gesamtfazit:
Ein genaues Hinschauen lohnt sich alle male, denn in den Paketen liegt
unterschiedliche Qualität. Und hier noch Wissenswertes über Prepaid-Karten. Die meisten Handys haben Sim-Lock-Funktion. Viele fragen
sich jetzt natürlich: Was ist denn bitteschön Sim-Lock?. Ganz einfach,
Ihr Handy ist per Sim-Lock-Code für alle anderen Karten gesperrt, denn Ihr
Handy funktioniert nur mit der dazugehörigen Prepaid-Karte, demnach gehen Sie
eine Zwangsehe ein. Einzig und allein T-D1 zeigt sich kulant, immerhin können
Prepaid Kunden auch jede andere T-D1 Karte benutzen. Nach zwei langen Jahren
schaltet der Betreiber Ihr Handy erst wieder frei. Sollten Sie allerdings doch vorzeitig ausscheiden wollen,
wird das ein ziemlich teures Vergnügen, denn Sie müssten dann mal locker bis
zu 200, - DM auf den Tisch legen. Also, vor dem Kauf genau überlegen, welchem Netzbetreiber
Sie angehören wollen. Der richtige
Spartarif
Mit den letzten Preissenkungen fielen auch die Prepaid-Preise,
lediglich 15 Pfennig verlangen die Betreiber für bundesweite Gespräche am
Wochenende ins Festnetz. Da kann Oma gleich mal von Ihrem coolen Trip berichten. Der
absolute Ausreißer ist E-Plus, mit
nur 29 Pfennig für netzinterne Gespräche rund um die Uhr. Die anderen
Netzbetreiber verlangen da 69 Pfennig in der Hauptzeit und in der Nebenzeit 39
Pfennig. Gespräche ins Festnetz sind bei allen Betreibern gleich teuer, mit
1,69 DM unter der Woche und 69 Pfennig in der Nebenzeit sind die Preise deutlich
höher, als bei Festverträgen. Große Vorsicht ist auch beim Telefonieren in
Fremdnetze geboten, denn mit den stolzen Preisen ist jedes Guthaben in Nullkomma
nix verbraucht. Also gilt so gut wie möglich sein Telefonverhalten einzuschätzen
um den richtigen Tarif zu wählen. SMS und seine Tücken
SMS verschicken, der ultimative Handytrend. Aber Vorsicht,
man befindet sich bei Prepaid-Karten schneller im Minus als man gucken
kann. Denn mit der vollen Kostenkontrolle ist es dann schnell vorbei, denn
bislang schaffte es kein Betreiber, SMS-Gebühren zeitgenau abzurechnen. Böse
Überraschungen erlebte so mancher SMS-Fanatiker, wenn er seine Servicenummer
anrief und sich Auskunft über seinen Kontostand holte. Dabei wurde dann
festgestellt dass das eigentliche Guthaben plötzlich im Minus war, was
eigentlich gar nicht passieren dürfte. Mittlerweile hat sich die Lage wieder
entspannt, wobei ich immer noch sage, Vorsicht ist geboten. Die Abrechnungen
werden unterschiedlich gehandhabt. T-D1 bucht für zwanzig verschickte Nachrichten 7,80 DM vom
Konto ab, das entspricht 0,39 DM pro SMS. D2 zieht für 10 Nachrichten 3,90 DM
ab. Aber seien wir doch mal ehrlich, wer führt schon ne Strichliste für
verschickte SMS um seine Kosten im Überblick zu haben? Vorsicht ist bei den D2 CallYa-Karten geboten, denn dort
existieren wie auch bei den Laufzeitverträgen zwei Zentralnummern zum
SMS-Versand. Einmal die Netzinterne und einmal die Netzexterne. Senden Sie über
die netzinterne Nummer in andere Netze, so berechnet D2 einen Aufschlag von 20
Pfennig, somit kostet 1 SMS 59 Pfennig, statt 39 Pfennig. Senden Sie daher als
CallYa-Nutzer grundsätzlich über die netzinterne Nummer, denn damit zahlen Sie
für alle Nachrichten nur 39 Pfennig. Fazit:
Um einen günstigen Einstieg in die Mobilfunkwelt zu bekommen sollten Sie überwiegend
am Wochenende telefonieren, oder einfach nur erreichbar sein. Wenn Sie doch öfter
mal telefonieren, überlegen Sie sich in welchem Netz sind meine Freunde, besser
noch lassen Sie sich ausführlich beraten. Hiermit endet meine Informationsreise zum Thema Prepaid, aber ein neues interessantes Thema folgt und ich hoffe Euch mit diesem Artikel einen kleinen Einblick verschafft zu haben. Über Anregungen, Kritiken usw. freue ich mich natürlich. Eure Kessy
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