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Kurzerfahrungen Aleks, 19 <--- hat bei ihrer alleinerziehenden Mutter gelebt und sich auch vor ihr als Lesbe bekannt. Die Mutter verlangte, dass sich Aleks bis zum Ende ihrer Ausbildung still verhält, dann auszieht und sie könne machen, was sie wolle mit den Frauen. Als Aleks abends ihrer neuen Freundin eine Abschiedskuss gab, beobachtete die Mutter sie und warf sie am gleichen Abend vor die Tür. Erst zwei Wochen später waren die Gemüter soweit beruhigt, dass sie ihrer Tochter half eine Wohnung zu finden, die ohne Freunde in dieser Situation aufgeschmissen gewesen wäre.
Jessica, 22 <--- Ich bin zwar seit zwei Jahren fest mit meiner Freundin zusammen, aber trotzdem habe ich immer noch Probleme, abends im Schwoof mich durch die vielen Frauen zu schlängeln. Albern, wenn ich denke, huch, das sind ja Lesben!
Jasmine, 26 <--- ich war damals schon soweit, dass ich abends auf Frauenschwoofs ging. Der Eintritts-Stempel zeigte die Doppelaxt und die Tinte war sehr hartnäckig. Am nächsten Morgen habe ich zur Arbeit ein paar Handschuhe getragen, damit niemand den Stempel sieht.
Kai, 19 <--- Auf meiner ersten Schwulen-Tour hab ich im gleichen Laden einen Kollegen getroffen. Ich bin sofort flüchten gegangen, weil ich Angst hatte, er würde mich outen. Heute find ich dieses Verhalten von mir dumm, denn er war genauso wie ich da und gleiches Recht für alle.
Daniela, 27 <--- am Anfang war es komisch mit meiner Frau Hand in Hand zu gehen, alles starrte uns an - doch entweder hab ich mir das damals eingebildet, oder ich übersehe das Starren einfach. Mittlerweile starr ich komisch, wenn Mann und Frau sich küssen, zwei Frauen oder zwei Männer sind für mich viel normalerer Alltag geworden.
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