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Eine Pressemitteilung von Patrick GW Müller (Bundessprecher LSVD)
Zehntausende Schwule und Lesben bei Marsch in Washington Washington, 30. April (AFP) - Zehntausende Homosexuelle aus den ganzen USA haben sich am Sonntag in der Hauptstadt Washington zu ihrem vierten "Marsch für Gleichstellung" versammelt. Die Veranstalter forderten sechs Monate vor der Präsidentschaftswahl die "Anerkennung der Wichtigkeit der Wählerstimmen von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen". Bei dem farbenfrohen Umzug vom Weißen Haus zum US-Kongress machten die Teilnehmer auf ihren Kampf gegen Diskriminierungen beispielsweise in der Armee aufmerksam. Viele Teilnehmer hatten sich in Militäruniformen gekleidet. Zugleich wiesen sie auf die Blockierung eines Gesetzes hin, mit dem Homosexuelle besser vor gewalttätigen Übergriffen geschützt werden sollen. Homosexuelle Mitarbeiter von US-Behörden und großen Firmen nahmen ebenfalls an dem Marsch teil. Am Donnerstag hatten die Homosexuellen in den USA einen wichtigen Schritt zur Gleichstellung gefeiert: Der Gouverneur des Bundesstaats Vermont, Howard Dean, unterzeichnete ein Gesetz, das homosexuellen Paaren fast die gleichen Rechte einräumt wie Verheirateten. Vermont ist aber der erste Bundesstaat in den USA mit einer derartigen Gesetzgebung.
Salü, PaMü
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